Christer Nilsson war schwedischer Hauptmann und treuer Gefolgsmann des schwedischen Königs Erich von Pommern.

Leben

Nilsson lebte von 1365 bis 1442

Tätigkeit

Nilsson's Ziel war es, Wiborg als wichtigsten Hafen im Russlandhandel zu etablieren und eine Gleichstellung mit der „Hanse“ für die karelischen Häfen zu erreichen. Als Hauptmann verhalf er diesen, zu den wichtigsten Umschlaghäfen zu werden. Während eines Handelskrieges 1421 sperrte Nilsson die Einfahrt in die Newa, den wichtigsten Zugang zu den Russen, und beansprucht so die Kontrolle über den Russlandhandel. Seine Ziele sind einzig wirtschaftspolitisch und er nimmt Unruhen in Kauf.

Diener Nilssons und Beteiligte in Konflikten zur See waren Hans Wrede und Claus Doeck.

Noch 1436/37 war Christer Nilsson in einen Konflikt wegen einer Schiffswegnahme vor dem Lübecker Ratsgericht verwickelt.[1]

Sonstiges

Georg von Bunge: Liv-estund-kurländisches Urkundenbuch, Band 1, 1853, S 780, 787, 789. --> Kein Fund.

Georg von Bunge: Liv-estund-kurländisches Urkundenbuch, Band 2, 1855, S 782, 797, --> Kein Fund. S 802 --> Nikelson Fund."Niclisson ( Niclesson, Nikelson), Dan., partium oriental. (Sveciae) praefectus, 815*".

Georg von Bunge: Liv-estund-kurländisches Urkundenbuch, Band 3, 1857, S 885, 896, 899. --> Kein Fund.

Quellen

Literatur

Goetz, Karl: Deutsch-russische Handelsgeschichte des Mittelalters, Band 5, 1922

Eino Jutikkala,Kauko Pirinen: Geschichte Finnlands.

Gregor Rohmann: Wie wird man ein Seeräuber? Die Fehden der Gebrüder von Velen (1407-1419) und des Klaus Doeck (1418-1426) im Vergleich, erscheint in: Pelc, Ortwin: Die Hanse im Konflikt, Trier 2014/25.

Höhn, Philipp: Kaufleute in Konflikt, 2021, S. 71-83 (mit Korrekturen zur Biographie).

Einzelnachweise

  1. Höhn, Philipp: Kaufleute in Konflikt, 2021, S. 71-83.


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